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  Interessantes aus unserem Verbandsleben

 

      Das Jahr 2017

 

  Das Jahr 2017 ist  noch nicht alt, aber es gibt natürlich schon etwas aus unserem Verband zu berichten: 

 

 

 

    Ich halte es mit einer Aussage von Heiner Geißler aus seinem Buch „Was müsste Luther

   heute sagen“, dass er durch das Schreiben des Buches Luther näher kennen lernen

   wollte.

  

   Also learning by doing sozusagen! Deshalb war ich hoch erfreut über die Anfrage

   unserer Wittenberger Kollegen, kommt doch mal und schaut Euch um.

  

   In Wittenberg umgeschaut hatte sich schon jeder von uns. Wir sind Sachsen-Anhalter und

   da gilt der Spruch: „Anhalten und Umschauen lohnt sich in unserem Land!

   Am 26.Januar 2017 haben wir das mit unseren Kollegen getan, die uns mit Herz und

   Verstand die Wirkungsstätten ihres Luthers noch näher bringen konnten.

  

   Die Schlosskirche! Nun ist sie saniert und wartet darauf, dass sich auch gekrönte Häupter

    der Welt an der Pracht des erst in den Jahren 1883-92 errichteten, weitgehenden

   Neubaus erfreuen.Wir stehen an seiner Grablege und konstatieren, so sah die Kirche zu

   Luthers Lebzeiten nicht aus!

 

   Aber freilich stimmen wir zu, dass sein Thesenanschlag hier stattgefunden hat. Die daran

   zweifelnden Historiker können daran glaubende Wittenberger und Sachsen-Anhalter nicht

   umstimmen!

 

   An dieser Stelle muss ich Melanchthon erwähnen, wir stehen vor seinem ehemaligen

    Wohnhaus, das heute ein Museum ist. Wir hören, dass die Beziehung von Melanchthon

   und Luther stets von großer Intensität geprägt war. Wie innig diese Beziehung gewesen

    sein mag, kann mit einem Ausspruch Melanchthons über seinen Freund Luther

   verdeutlicht werden: "Ich würde lieber sterben als von diesem Manne getrennt zu sein."

   Von Luther wurde er in die reformatorische Theologie eingewiesen. Melanchthon hingegen

   lehrte Luther die griechische Sprache. Er war es, der Luther dazu motivierte, die Bibel in

   ein für das Volk verständliches Deutsch zu übersetzen.

 

   So hat er das wohl auch bei seinen Predigten in seiner Kirche gehalten, hören wir. Die

   Stadt – und Pfarrkirche St. Marien, der Stolz der Bürgerstadt. Wer diese Kirche betritt wird

   sofort gefangen genommen von dem großen Reformationsaltar, der am 24.April 1547 von

   Johannes Bugenhagen geweiht worden ist. Dieser Altar ist unter den Cranach-Altären

   einzigartig, weil er neben dem Abendmahl auch die Taufe und die Beichte ins Bild setzt

   und den handelnden und beteiligten Personen die Gesichter von Vertretern der Kirche, der

   Universität und Bürgerschaft verleiht. Das Fußbild, die Predella des Altars zeigt uns

   Katharina von Bora, die Lutherin mit dem Sohn Johannes und lässt uns bedauern, dass

   das Lutherhaus, das schwarze Kloster und Wohnhaus der Familie Luther noch nicht so

   weit hergestellt ist, damit wir uns das Wirken dieser einzigartigen Frau an der Seite Luther

   vorzustellen könnten.

 

   In die Zeit des 15./16. Jahrhundert aber gegeben wir uns mit dem Besuch im

   360°Panorama LUTHER 1517. Hier wird diese Zeit lebendig und der Künstler Yadegar

   Asisis gibt uns die Möglichkeit auf etwa 1100 Quadratmeter am Geschehen vor 500

   Jahren teilzunehmen. Wir erleben die Menschen in ihrem Alltag und in

   Schlüsselmomenten einer spannungsgeladenen Zeit des Umbruchs.

 

   Nach so viel geistigem Genuss, ist jetzt die Sorge um das leiblich Wohl eines jeden

   Teilnehmers angebracht. Das „Brauhaus“ ist dafür aufs Beste gerüstet und beim

   Schwelgen in den kulinarischen Genüssen hatten wir wohl viel gemeinsam mit Luther und

   das Suchen nach Antworten auf die oben gestellte Frage „Was müsste Luther heute

   sagen“ haben wir auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

 

   Danke Herr Beyer, danke Herr Pohl, danke Herr Kröber, danke Herr Weise und danke

   auch an Frau Wormuth.

   Sie sind herzlich eingeladen in die Landeshauptstadt und die hat auch „Ihren“ Luther.

 

   Ursula Hartmann, Dipl. Jur. Magdeburg, 06.02.2017

   BVGD DIN EN zertifizierte Gästeführerin

   Vorsitzende Verband

   Magdeburger Stadtführer e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

          Rückblick auf das Jahr 2016

 

   Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende und so wollen wir noch mal die Höhepunkte hier Revue passieren lassen.

   Im Januar und Februar führten wir zwei Seminare für Gästeführer/innen durch, die Pflichtseminare sind für die Zertifizierung nach EN 15565.

   Erfolgreich bekamen die Teilnehmer/innen ihre Zertifikate für Nonverbale Kommunikation und für Sprecherziehung.

 

   Im Januar nahmen wir auch wieder, wie in jedem Jahr, an der "Meile der Demokratie" teil.

 

   Am 21. Februar 2016 war wieder Weltgästeführertag. Unter dem Motto "Grün(der)Zeit" hatte unser Verband wieder zu zwei Führungen eingeladen,

   die von den Magdeburgern und ihren Gästen, trotz widriger Wetterbedingungen, gut angenommen wurden.

 

 

 

                                                               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

   Am 16. März 2016 nahmen Vertreter unseres Verbandes am 6. Gästeführertag Sachsen-Anhalt teil.

 

 

 

 

 

 

 

 

   Zur Tradition geworden sind die Glockenspielkonzerte, die unser Verband zusammen mit dem Carillonneur Herrn Müller organisiert. In diesem Jahr haben wir zu einer Spende

   aufgerufen. 310, 00 Euro sind zusammen gekommen. Die Summe haben wir für die Fenstergestaltung der Johanniskirche gespendet.

 

 

 

    Seit einigen Jahren beteiligen wir uns an der "KULTURSCHULTÜTE" für unsere kleinen Abc-Schützen.

   Auch in diesem Jahr gab es wieder Gutscheine für eine Führung Rund um den Domplatz. Am 01. und am 10. Oktober war es dann so weit. Muttis, Väter, Opas und Omas

   nahmen unser Angebot an und kamen mit ihren Kindern/Enkeln zu unseren Führungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Wir beteiligten uns in diesem Jahr noch mal an der Pflanzaktion zu Ehren des 500. Jubiläums der Reformation. Unser 2. Apfelbaum der Sorte "Elstar" wurde im

    Martin-Luther-Hain gepflanzt.

 

 

 

 

   

 

 

  

 

 

    Am 11. und 12 November 2016 führten wir ein weiteres Seminar für unsere Weiterbildung für die Zertifizierung nach DIN EN 15565 durch.

   Das Thema war "Berufsethik, Marketing &Recht für Gästeführer". Als Dozent konnten wir Markus Müller-Tenckhoff gewinnen. Er ist Gästeführer

   und Dozent für Arbeitsbedingungen und unternehmerischen Kenntnissen. Für die Teilnehmer war es sehr Interessant.